Monats-Archive: Mai 2018

Aufhebung Handy-Richtlinien

Aufhebung Handy-Richtlinien

Die aus dem Jahr 2008 stammenden «Handy-Richtlinien» entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der Lenkungsausschuss base4kids2 hat sie deshalb ausser Kraft gesetzt.

Smartphones gehören heute zum Alltag von Schülerinnen und Schülern wie auch von Lehrpersonen. Handyverbote – auch wenn sie in den Richtlinien nicht explizit so formuliert waren – gehören der Vergangenheit an. Der neue Lehrplan formuliert Medienkompetenzen, die stark durch die hohe Verfügbarkeit von Handys geprägt sind.
Der aktuell breit diskutierte Bring Your Own Device- Ansatz BYOD in der Schulinformatik geht davon aus, dass die persönlichen digitalen Geräte von Schülerinnen und Schülern bewusst in den Unterricht integriert werden. Die Diskussion von medienpädagogischen Themen und Kompetenzen kann damit sinnvoll unterstützt werden. Dazu muss aber jede Schule im Rahmen ihres eigenen pädagogischen Konzepts Regeln definieren.

Spätestens mit base4kids2 werden ab 2019 vernetzte, internetfähige Geräte zum Schulalltag gehören. Es ist deshalb Zeit, deren Nutzen für den Unterricht zu erkennen und in die didaktischen Konzepte neuer Unterrichtsprojekte mit einzubeziehen.

Was der Experte von Smartphones im Schulzimmer hält.
„Ein Handyverbot in der Schule ist kontraproduktiv“, Ralph Kugler ist Dozent für Medienpädagogik und -didaktik sowie Co-Leiter des Instituts ICT & Medien an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen: https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ein-verbot-ist-kontraproduktiv-ld.1051682